3. Platz Mannschaft Walter-Benner-Gedächtniswanderpokal
Sportlicher ErfolgEinödschützen Warzenried 2 sichert sich beim 17. Walter-Benner-Gedächtniswanderpokalschießen den 3. Platz in der Mannschaftswertung mit 2.307,5 Teilern.
Quelle: gau-furth.de
Seit 1964 — Meilensteine, Erfolge und besondere Momente aus dem Vereinsleben der Einödschützen Warzenried.
Einödschützen Warzenried 2 sichert sich beim 17. Walter-Benner-Gedächtniswanderpokalschießen den 3. Platz in der Mannschaftswertung mit 2.307,5 Teilern.
Quelle: gau-furth.de
Beim 1. Ranglistenturnier 2025 des Oberpfälzer Schützenbunds in Pfreimd erschießt Anna Stoiber mit 98,6 Ringen den 3. Platz in der Jugendklasse Luftgewehr. Die Mannschaft landet auf Rang 4.
Quelle: gau-furth.de
Beim Gauschützenball werden Ina Mieschkalski (Gaujugendliesl), Anna Stoiber (1. Ritterin Gaujugend), Jana Fißler (2. Ritterin Gaujugend) und Christof Bauer (2. Ritter) proklamiert – eine außergewöhnliche Bilanz für einen Verein.
Quelle: gau-furth.de
Beim Gauschützenball 2023 sichert sich Christof Bauer mit 66,4 Teilern den Titel "1. Ritter des Schützengaus Grenzfähnlein Furth im Wald".
Quelle: gau-furth.de
Eva Augustin holt sich mit 73,0 Teilern den Titel der 1. Ritterin in der Gaujugend.
Quelle: gau-furth.de
Mannschaft 1 schafft den Aufstieg von der Bezirksliga Ost in die Bezirksoberliga Ost — die höchste Spielklasse seit Vereinsbestehen für die Einödschützen Warzenried.
Coronabedingt konnte der Schützengau Grenzfähnlein Furth im Wald die Ehrung der besten Schützen des Walter-Benner-Gedächtnisschießens 2019 erst mit anderthalb Jahren Verspätung nachholen. Bei der Proklamation im Hotel-Gasthof Steinbruchsee stellen die Einödschützen gleich drei Würdenträger: Tobias Schmid wird mit einem 62,8-Teiler Gaukönig, Christof Bauer mit 88,2 sein 1. Ritter, und Peter Breu holt sich mit einem 39,6-Teiler den Titel des Gaujugendkönigs.
Quelle: Kötztinger Zeitung, 11.08.2021
Aufgrund der Corona-Schutzmaßnahmen konnten in der Saison 2020/2021 nur drei statt neun Durchgänge ausgetragen werden. Mannschaft 1 hielt die Klasse Bezirksliga Ost.
Quelle: rwk-onlinemelder.de
Die Saison wurde nach acht Durchgängen aufgrund des ersten Corona-Lockdowns abgebrochen. Trotzdem konnten die Einödschützen sich in der Bezirksliga Ost behaupten.
Quelle: rwk-onlinemelder.de
Im dritten Anlauf wird Tobias Schmid zum neuen 1. Schützenmeister gewählt. Vorgänger Manfred Achatz übergibt nach zwei gescheiterten Versammlungen das Amt. Peter Zimmermann übernimmt den 2. Schützenmeisterposten. OSB-Präsident Franz Brunner würdigt den Einsatz der beiden jungen Vorstände.
Quelle: Kötztinger Zeitung, Juli 2019
Mit einem hervorragenden 12,04 Teiler regiert Tobias Schmid ein Jahr lang als Landesschützenkönig des Oberpfälzer Schützenbundes — der bisher größte sportliche Erfolg in der Vereinsgeschichte.
Quelle: osb-ev.de
Als Vertreter des OSB tritt Tobias Schmid in Schwandorf beim Bundeskönigsschießen an und erreicht mit 115,3 Teilern den 17. Platz unter den Landeskönigen aller Bundesländer.
Quelle: gau-furth.de
Von 28. Mai bis 2. Juni unternehmen die Einödschützen ihren ersten mehrtägigen Vereinsausflug — die sechstägige Reise nach Kroatien ist binnen kurzer Zeit ausgebucht. Zu verdanken ist sie vor allem Schützenmitglied Gerhard Schütz, ehemaliger Busfahrer und Kroatien-Kenner. Vom Quartier auf der Insel Krk aus geht es nach Opatija an der Kvarner Riviera, zu den Plitvicer Seen und per Panorama-Schifffahrt entlang der Westküste nach Crikvenica.
Quelle: Kötztinger Zeitung, 2018
Beim 12. Walter-Benner-Gedächtniswanderpokal holen Peter Breu (4. Platz, 20,0 Teiler), Selina Brandl (5. Platz, 28,1 Teiler) und Alexander Zimmermann (9. Platz, 38,9 Teiler) hervorragende Platzierungen in der Jugendscheibe.
Quelle: gau-furth.de
Vom 30. Juni bis 2. Juli 2017 feiert der Schützenverein Seugenhof sein 50-jähriges Gründungsfest. Die Einödschützen beteiligen sich zahlreich als Ehrenpatenverein am dreitägigen Fest.
Quelle: Vereinsarchiv
Am 26. November 2016 findet der erste Warzenrieder Wintermarkt im Böhmerwald-Biergarten statt. Die Einödschützen beteiligen sich mit Christbaumkugelschießen sowie Bratwurst- und Schupfnudelverkauf. Der Markt wird von den Warzenrieder Vereinen gemeinsam organisiert.
Quelle: Kötztinger Zeitung, November 2016
Am 23. Juli wandern die Einödschützen zum Schönblick am Hohenbogen und lassen den Tag bei einem gemeinsamen Sauessen ausklingen — nach heutigem Kenntnisstand die erste Auflage der Schönblickwanderung, die seither fest zum Vereinsjahr gehört.
Quelle: Vereinsarchiv
Am 27. Februar richten die Einödschützen die Dorfmeisterschaft im Luftgewehrschießen aus. Katrin Mieschalski und Hubert Pritzl sichern sich den Titel. Die Resonanz übertrifft die Erwartungen — neben dem Sport spielt die Geselligkeit eine große Rolle.
Quelle: Kötztinger Zeitung, Februar 2016
Am 23. Juli werden die neuen grünen Softshell-Jacken an die Mitglieder ausgegeben, damit der Verein bei allen Anlässen einheitlich und erkennbar auftritt. Möglich machen das drei Warzenrieder Jungunternehmer als Sponsoren: Jürgen Schamberger (CARSTAR), Thomas Weber (Autofit AW-Autocenter) und Josef Schamberger (Dip & Design). Uniform und Dirndlkleid bleiben wie bisher Standard.
Quelle: Kötztinger Zeitung, Juli 2015
Vom 5. bis 8. März 2015 richten die Einödschützen die 33. Gemeindemeisterschaft der Marktgemeinde Eschlkam im Luftgewehrschießen aus. Schirmherr Anton Bachmeier eröffnet den Wettkampf im Gasthaus Altmann.
Quelle: Kötztinger Zeitung, März 2015
Am 14. und 15. August 2014 feiern die Einödschützen ihr 50-jähriges Gründungsfest gemeinsam mit dem 20-jährigen Dorffest der Feuerwehr. Dekan Ulrich Schade zelebriert den Festgottesdienst in der Herz-Jesu-Kirche. Schützenmeister Manfred Achatz und die Gründungsmitglieder werden geehrt.
Quelle: Kötztinger Zeitung, August 2014
Am 25. November 2011 wird im dritten Anlauf Manfred Achatz zum neuen 1. Schützenmeister gewählt. Die beiden vorangegangenen Versammlungen waren gescheitert — der Verein stand kurz vor der Auflösung.
Quelle: Kötztinger Zeitung, 25.11.2011
Die Einödschützen stehen den Grenzwaldschützen Jägershof als Ehrenpatenverein bei deren Schützenfest zur Seite und begleiten den Festverein beim Kirchenzug und Festzug.
Quelle: Kötztinger Zeitung, 2005
Die Einödschützen feiern ihr 40-jähriges Bestehen im kleinen Rahmen mit Schweinebraten und Freibier im Vereinslokal. Schützenmeister Josef Baumann blickt auf die Vereinsgeschichte zurück und kündigt an, dass der Verein 2005 als Ehrenpatenverein beim Fest der Grenzwaldschützen Jägershof fungieren wird.
Quelle: Kötztinger Zeitung, 2004
Die Einödschützen richten die 20. Jubiläums-Gemeindemeisterschaft aus. Vom 12. bis 21. April wird im Vereinslokal geschossen, die Siegerehrung findet am 27. April statt. Schützenmeister Josef Baumann eröffnet den Wettbewerb gemeinsam mit Ehrenmitglied Anton Altmann und Erich Altmann.
Quelle: Kötztinger Zeitung, April 2002
Im zweiten Anlauf werden bei der Jahreshauptversammlung am 9. Juni 2001 die Vorstandsämter neu besetzt. Josef Baumann wird zum 1. Schützenmeister gewählt, Vorgänger Franz Altmann stellt sich nicht mehr zur Wahl. Der Verein gedenkt des verstorbenen Ehrenschützenmeisters Heinrich Wendl.
Quelle: Kötztinger Zeitung, 09.06.2001
Vom 14. bis 16. Mai 1999 feiern die Einödschützen ihr 35-jähriges Gründungsfest mit dreitägigem Festprogramm. Kirchenzug, Festgottesdienst, Festzug und Familiennachmittag bilden die Höhepunkte. Die Gründungsmitglieder werden geehrt, der Oberpfälzer Schützenbundspräsident Günther Dannecker ist unter den Ehrengästen.
Quelle: Kötztinger Zeitung, Mai 1999
Bei den Neuwahlen im Mai 1997 wird Franz Altmann zum neuen 1. Schützenmeister der Einödschützen gewählt. Vorgänger Christian Mühlbauer, der den Verein seit 1991 geführt hat, appelliert an die Verbundenheit der Mitglieder.
Quelle: Kötztinger Zeitung, 10.05.1997
Vom 18. bis 26. April veranstalten die Einödschützen im Vereinslokal Altmann die 15. Gemeindemeisterschaft mit Preis- und Wanderpokalschießen. Erstmals wird dabei eine eigene Warzenrieder Dorfmeisterschaft ausgetragen.
Quelle: Kötztinger Zeitung, April 1997
Die Einödschützen übernehmen die Patenschaft für das 35-jährige Gründungsfest mit Fahnenweihe der Grenzwaldschützen Jägershof. Beim Patenbitten am 8. April sagt Schützenmeister Christian Mühlbauer die Unterstützung zu. Die Einödschützen begleiten den Festverein beim Kirchenzug und Festzug.
Quelle: Kötztinger Zeitung, 1995
Vom 13. bis 15. Mai 1994 feiern die Einödschützen ihr 30-jähriges Gründungsfest mit dreitägigem Festprogramm. Bei Kaiserwetter finden Kirchenzug, Jubiläumsgottesdienst, Ehrungen und ein großes Gästeschießen statt. Auch Vereine aus Nordrhein-Westfalen nehmen am Fest teil.
Quelle: Kötztinger Zeitung, 18.05.1994
Vom 31. Juli bis 3. August 1992 begleiten die Einödschützen als Patenverein das Landkreisschützenfest in Seugenhof. Bei Temperaturen von bis zu 30 °C sind täglich bis zu 60 Vereinsmitglieder im Einsatz. Schützenmeister Christian Mühlbauer überreicht die Patenscheibe.
Quelle: Kötztinger Zeitung, August 1992
Am 28. März 1992 bitten die Schützen des SV Seugenhof die Einödschützen Warzenried um die Übernahme der Patenschaft für ihr Landkreisschützenfest. Die Einödschützen nehmen an.
Quelle: Kötztinger Zeitung, 28.03.1992
Am 2. und 3. August 1991 veranstalten die Einödschützen erstmals ein Gästeschießen für Feriengäste im Hohenbogenwinkel. 46 Schützen aus den alten und neuen Bundesländern sowie den Niederlanden nehmen teil. Gästekönig wird Andreas Platt aus Neckargemünd mit einem 77,4-Teiler.
Quelle: Kötztinger Zeitung, August 1991
Bei der Jahreshauptversammlung im Januar 1991 stellt sich Erich Altmann nach 13 Jahren an der Vereinsspitze nicht mehr zur Wiederwahl. Sein Nachfolger wird Christian Mühlbauer. Unter Altmanns Führung erlebte der Verein die Fahnenweihe 1980, das 20-jährige Jubiläum, den Umzug ins Gasthaus Altmann und den Ausbau der neuen Schießstände.
Quelle: Kötztinger Zeitung, 12.01.1991
Vom 22. bis 24. Juni 1990 feiern die Einödschützen ihr 25-jähriges Gründungsfest mit Festzelt im Grenzwald Warzenried. Schirmherr ist Gauehrenmitglied Rudi Kreipl, Patenverein die SG 1870 Eschlkam, Festpatinnen Karin Baumann. Am Sonntag zelebriert Pfarrer Georg Plierl den Festgottesdienst, anschließend führt der Festzug durch das Dorf. Der Verein zählt inzwischen 89 Mitglieder.
Quelle: Kötztinger Zeitung, Juni 1990
Vom 11. bis 20. März 1988 feiern die Einödschützen die offizielle Eröffnung ihrer sechs elektrischen Zugstände im Gasthaus Altmann mit einem großen Standeröffnungsschießen. Schirmherr ist Gauehrenmitglied Rudi Kreipl. 464 Schützen aus 51 Vereinen und 8 Schützengauen nehmen teil — ein Rekord im Bereich des Gaues. Die Grenzwaldschützen Jägershof stellen mit 27 Schützen die stärkste Mannschaft.
Quelle: Kötztinger Zeitung, März 1988
Nach der Schließung des Gründerlokals „Zum Einödhof" ziehen die Einödschützen ins Gasthaus Karl Altmann in Warzenried um. Am 21. November 1987 weihen Pfarrer Fischer und Pfarrer Kurdybelski die neue Schützenhalle mit Marienbild und Kreuz. Bürgermeister Alois Breu und Schirmherr Franz Weber würdigen den Zusammenhalt des Vereins. Vereinswirt Karl Altmann stiftet ein neues Feinwerkbau-Gewehr. Am 28. November wird der Schießbetrieb an den neuen Elektroständen aufgenommen.
Quelle: Kötztinger Zeitung, 21.11.1987
Mit einem Gedenkgottesdienst in der Kirche Warzenried, zelebriert von Kaplan Stubenrauch, und einer Feier im Reiterhof Hotel „Böhmerwald" begehen die Einödschützen ihr 20-jähriges Bestehen. Gauschützenmeister Walter Benner überreicht eine Gratulationsscheibe, Schirmherr Tony Schreindorfer einen Krug. Erstmals werden Mitglieder für 10- und 20-jährige Vereinstreue geehrt. Zahlreiche OSB-Auszeichnungen werden verliehen, darunter das Verdienstkreuz in Silber an Anton Altmann und Alois Brey.
Quelle: Kötztinger Zeitung, 14.11.1986
Beim Ball im Hotel Böhmerwald am 18. Oktober legt Anita Wendl ihrer Nachfolgerin Resi Schamberger die Königskette um. Erstmals überreicht der Verein der neuen Königin eine eigens eingeführte Königsscheibe — bis dahin hatte der König kein namhaftes Andenken an seine Königszeit. 1. Ritterin wird Fanny Obermeier, 2. Ritter Reinhard Baumann, der zugleich Schützenloisl der Königin ist.
Quelle: Vereinschronik 1986
Bei der 4. Gemeindemeisterschaft vom 22. bis 25. Mai in Gaishof stellen die Einödschützen in sämtlichen Klassen den Einzelmeister: Ludwig Rötzer bei den Herren (370 Ringe), Anita Wendl bei den Damen (346 Ringe) und Stefan Baumann in der Jugendklasse (326 Ringe). In der Mannschaftswertung siegt die Jugend mit 1.273 Ringen, Herren und Damen werden jeweils Zweite. Dazu kommt die Meistbeteiligung — und das Los bestimmt die Einödschützen zum nächsten Ausrichter.
Quelle: Vereinschronik 1986
An den Schießabenden am 8. und 15. März werden die Vereinsmeister ermittelt: Ludwig Rötzer bei den Herren (356 Ringe), Resi Fischer bei den Damen (312 Ringe) und Günther Fischer in der Jugendklasse (319 Ringe). Für jede Klasse stehen drei Pokale bereit.
Quelle: Vereinschronik 1986
Bei der Jahreshauptversammlung am 1. Februar berichtet Jugendleiter Josef Baumann, dass die Jugendgruppe seit ihrem Neustart von 12 auf 21 Jungschützen gewachsen ist. Erstmals sind die Schüler- und Jugendmannschaften der Einödschützen in den Gaurundenwettkämpfen vertreten. Schützenmeister Erich Altmann stellt fest, der Nachwuchs sei jahrelang das Sorgenkind des Vereins gewesen — „aber diese Sorgen plagen den Verein nun nicht mehr".
Quelle: Kötztinger Zeitung, Februar 1986
Bei der Nikolausfeier am 7. Dezember feiert die Schützenjugend erstmals gemeinsam mit den „Großen" Weihnachten. Nikolaus und Krampus wissen über jedes Mitglied etwas zu berichten, Vereinskassier Rudi Fischer begleitet „Stille Nacht" auf dem Akkordeon. Zum Andenken an den verstorbenen Herbergsvater Emil Weß stiftet dessen Sohn einen Zinn-Wanderpokal, den Erich Altmann mit einem 32,1-Teiler als Erster gewinnt.
Quelle: Vereinschronik 1985
Vom 15. bis 24. November 1985 veranstalten die Einödschützen im Gasthof Einödhof ihr 20-jähriges Jubiläumsschießen. Schirmherr ist Tony Schreindorfer. 380 Schützen aus 41 Vereinen und 6 Schützengauen nehmen teil, darunter 30 Herren- und 10 Damenmannschaften.
Quelle: Vereinsarchiv
Beim Ball im Reiterhof-Hotel „Böhmerwald" am 19. Oktober wird Anita Wendl mit einem 19,4-Teiler zur Schützenkönigin 1985/86 proklamiert — nach Maria Weber im Vorjahr zum wiederholten Mal eine Dame. 1. Ritter wird Reinhard Baumann (97,6-Teiler), 2. Ritter Franz Weber (128,6-Teiler). Ihr Schützenliesl ist Herbert Leitermann.
Quelle: Vereinschronik 1985
In Eigenleistung bauen die Mitglieder den Schießstand um und erweitern ihn auf sechs Stände — rechtzeitig fertig zum Anfangsschießen. Werner Zoglmann und Franz Mühlbauer spenden und montieren die gesamte Beleuchtungsanlage, Robert Lindner fertigt den für die Standgenehmigung nötigen Lageplan kostenlos an.
Quelle: Vereinschronik 1985
Beim Endschießen am 11. Mai werden Ludwig Rötzer (588 Ringe aus 22 Schießabenden) und Resi Fischer (419 Ringe aus 19 Abenden) als Jahresbeste geehrt. Zugleich geht der 1980 zur Fahnenweihe von Schirmherr Tony Schreindorfer gestiftete Pokal nach fünf Jahren endgültig zu Ende — glücklicher Gewinner ist Max Brandl mit einem 25,8-Teiler.
Quelle: Vereinschronik 1985
Beim Gemeindeschießen im Vereinsheim Menacher holen die Jungschützen mit 1.134 Ringen den 1. Platz, die Herren werden mit 2.634 Ringen Zweite, die Damen mit 1.135 Ringen Dritte. Gemeindeeinzelbeste stellen die Einödschützen gleich doppelt: Max Brandl in der Schützenklasse und Christian Pfeffer in der Jugendklasse. Mit 35 Schützen gewinnt der Verein außerdem die Meistbeteiligung.
Quelle: Vereinschronik 1985
Bei der Neuwahl am 26. Januar wird Erich Altmann mit 25 von 27 Stimmen erneut zum 1. Schützenmeister gewählt, Josef Mühlbauer bleibt 2. Vorstand. Josef Baumann wird 1. Jugendleiter, Reinhard Baumann sein Stellvertreter — die im Vorjahr neu gegründete Jugendgruppe ist laut Altmann „der ganze Stolz des Vereins".
Quelle: Vereinschronik 1985
Am Buß- und Bettag gestalten die Mitglieder in einem Arbeitseinsatz den Schützenstand neu und bauen einen weiteren Stand an, sodass fünf Zugstände zur Verfügung stehen — den zusätzlichen Stand stiftet Max Brandl. Außerdem wird das lange ersehnte leichtere Gewehr angeschafft, das sich auch für Schüler, Jugend und Damen eignet.
Quelle: Vereinschronik 1984
Beim Ball im Hotel Böhmerwald am 20. Oktober erringt Maria Weber mit einem 71,5-Teiler die Königswürde für 1985 und wählt sich Alois Weber als „Liesler". Auch die Ritterwürde geht an eine Dame: 1. Ritterin wird Hilde Baumann (162-Teiler), 2. Ritter Franz Weber (164,8-Teiler). Schirmherr Toni Schreindorfer übergibt an diesem Abend den fünften und letzten Pokal aus seinem Versprechen zur Fahnenweihe 1980.
Quelle: Vereinschronik 1984
Nachdem die bisherigen Jugendlichen volljährig geworden waren, löste sich das Jugendschießen auf. Über einen Presseaufruf lädt der Verein Jugendliche ab zwölf Jahren ein — am 6. Oktober finden sich tatsächlich zwölf Jungschützen ein, die fortan regelmäßig ihr Übungsschießen absolvieren. Betreut werden sie von Jugendleiter Josef Baumann.
Quelle: Vereinschronik 1984
Am 30. September stirbt Emil Weß, Gründungsmitglied der Einödschützen und Wirt des Gründungs- und Vereinslokals „Zum Einödhof", im 58. Lebensjahr. Am 3. Oktober geben ihm die Einödschützen gemeinsam mit der Freiwilligen Feuerwehr auf dem Warzenrieder Friedhof das letzte Geleit. Ausgerechnet im 20. Jubiläumsjahr des Vereins musste er als erster seiner Schützenkameraden für immer Abschied nehmen.
Quelle: Vereinschronik 1984
Nach jahrelangem Ringen mit dem Finanzamt kann Schützenmeister Erich Altmann in der Versammlung am 22. September bekanntgeben, dass der Verein die Gemeinnützigkeit wieder erlangt hat. Bei derselben Versammlung erhält Anita Wendl aus seiner Hand das Goldene Bundesabzeichen.
Quelle: Vereinschronik 1984
Bei der Jahreshauptversammlung am 28. Januar zeichnet Schützenmeister Erich Altmann verdiente Mitglieder aus: Franz Sperl erhält das Zeichen in Gold, Hermine Hartl in Silber, Anita Wendl das Ehrenzeichen in Gold. Altmann selbst wird mit der Verdienstmedaille in Gold geehrt. Ludwig Rötzer hatte sich zuvor für die Landesmeisterschaft qualifiziert und bei der Gaumeisterschaft den 3. Platz belegt.
Quelle: Vereinschronik 1984
Bei der Jahreshauptversammlung des Schützengaues „Grenzfähnlein" am 4. Dezember in Furth im Wald wird 1. Schützenmeister Erich Altmann mit der goldenen Verdienstauszeichnung am Bande geehrt.
Quelle: Vereinschronik 1983
Beim Ball im Gasthaus Menacher am 15. Oktober wird Ludwig Rötzer mit einem 64,4-Teiler zum Schützenkönig 1983/84 proklamiert, an seiner Seite Schützenliesl Rosmarie Adam. Die Überraschung des Abends: Beide Ritterwürden gehen an Damen — 1. Ritterin ist Anita Wendl (73-Teiler), 2. Ritterin Maria Weber (145-Teiler).
Quelle: Vereinschronik 1983
Am 29. Mai startet der Verein zum ersten Mal einen Tagesausflug für Schützen und ihre Familien. Organisiert von Erwin Meier und der Vorstandschaft geht die Fahrt über den Arber nach Passau und weiter über die Grenze nach Engelhartszell in Österreich, wo eine Bootsfahrt auf dem Programm steht. Auf dem Rückweg wird das Bauerndorfmuseum in Tittling besucht.
Quelle: Vereinschronik 1983
Vom 18. bis 20. März findet in Seugenhof das erste Gemeindeschießen der Großgemeinde Eschlkam statt. Die Einödschützen treten mit drei Mannschaften an: Die Jugendmannschaft holt den 1. Platz, die Herren werden Zweite, die Damen Dritte. In der Einzelwertung belegen Christian Pfeffer (Jugend) und Ludwig Rötzer (Schützenklasse) jeweils den 2. Platz.
Quelle: Vereinschronik 1983
An zwei Schießabenden im März werden erstmals in drei Klassen Vereinsmeister ermittelt, für die Sieger gibt es je einen Pokal. Es siegen Christian Mühlbauer in der Jugendklasse (360 Ringe), Fanni Obermeier bei den Damen (305 Ringe) und Ludwig Rötzer in der Herrenklasse (368 Ringe).
Quelle: Vereinschronik 1983
Mit einem sehr schönen Blattl schießt sich Franz Weber beim Königsschießen an die Spitze und wird König für das Jahr 1983. 1. Ritter wird Josef Mühlbauer, 2. Ritter Fanni Obermeier. Die Krönung findet am 16. Oktober beim Schützenball im Reiterhof Hotel Böhmerwald statt, wo Alt-König Ludwig Rötzer die Kette überreicht.
Quelle: Vereinschronik 1980–1982
Über einen Tipp beim Jubiläumsschießen in Schachten erfahren die Einödschützen, dass in Grub bei Kötzting eine gebrauchte elektronische Teilermessmaschine günstig zu haben ist. Die Vorstandschaft besichtigt die Maschine, befindet sie für gut und kauft sie — ein großer Schritt zur Modernisierung des Schießbetriebs.
Quelle: Vereinschronik 1980–1982
Ludwig Rötzer wird mit 352 Ringen Vereinsmeister der Herren, bei der Jugend siegt erneut Christian Mühlbauer (316 Ringe). Für die Überraschung sorgen die Damen: Anita Wendl übertrifft Damenleiterin Resi Fischer mit 138 zu 137 Ringen um einen einzigen Ring. Den über die ganze Saison laufenden Schirmherrnpokal gewinnt Jungschütze Christian Mühlbauer mit einem sagenhaften 37-Teiler.
Quelle: Vereinschronik 1980–1982
Zur Hochzeit von 2. Schützenmeister Anton Müller mit Anna Obermeier am 7. November nehmen die Einödschützen zum ersten Mal mit der neuen Fahne an einem Hochzeitszug teil und stehen vor der Expositurkirche Spalier.
Quelle: Vereinschronik 1980–1982
Beim Königsschießen sichert sich Ludwig Rötzer die Königswürde für das Jahr 1982. Erstmals findet die Königsproklamation beim Schützenball statt: Am 17. Oktober im Gasthaus Menacher übergibt Alt-König Alois Brey die Kette, und das neue Königspaar eröffnet mit einem Ehrentanz den Ball.
Quelle: Vereinschronik 1980–1982
Bei der Vereinsmeisterschaft am 7. und 14. März wird zum ersten Mal auch bei den Jungschützen ein Meister ermittelt: Christian Mühlbauer siegt mit 334 Ringen vor Andreas Bachmeier (261). Bei den Herren holt Schützenmeister Erich Altmann mit 336 Ringen den Titel, bei den Damen Resi Fischer mit 153 Ringen.
Quelle: Vereinschronik 1980–1982
Zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte erwählt der Schützenkönig — Alois Brey — anlässlich der Fahnenweihe eine Schützenliesl, die ihn das ganze Jahr über begleitet: Anneliese Pfeffer. Zum Dank für das Ehrenamt stiftet sie dem Verein eine schöne Ehrenscheibe, die im Vereinslokal verbleibt; erster Gewinner wird Josef Baumann.
Quelle: Vereinschronik 1980–1982
Bei der Abschlussfeier der Fahnenweihe am 29. November überreicht Hubert Degen, Vorsitzender des Krieger- und Soldatenvereins, eine Urkunde: Nach seinem Tod geht sein amerikanisches Scharfschützengewehr in den Besitz der Einödschützen über — nutzen dürfen sie es ab sofort. Sein Wunsch: Bei seiner Beerdigung soll sich die Fahne der Einödschützen über seinem Grab senken.
Quelle: Vereinschronik 1980–1982
Bei der Preisverteilung der Brunnleit-Schützen in Affaltertal trauen die sieben angereisten Einödschützen ihren Ohren kaum: Die 2. Mannschaft gewinnt mit 980,5 Teilern die Mannschaftswertung und nimmt den 72 Zentimeter hohen Wanderpokal mit nach Warzenried. Erich Altmann belegt zudem den 3. Platz in der Einzel-Pokalwertung.
Quelle: Vereinschronik 1980–1982
Vom 27. bis 30. Juni 1980 feiern die Einödschützen ihr 15-jähriges Gründungsfest mit Fahnenweihe im Festzelt. Schirmherr ist Kreisrat Tony Schreindorfer, Ehrenschirmherr Landrat Ernst Girmindl, Fahnenbraut Maria Adam, Fahnenmutter Maria Eisenreich. Patenverein ist die Schützengesellschaft 1870 Eschlkam. Kaplan Aichinger weiht die neue Fahne, nahezu 80 Vereine nehmen am Festzug teil. Das Original-Berglandecho aus der Steiermark sorgt für den musikalischen Höhepunkt.
Quelle: Vereinschronik / Kötztinger Zeitung, Juni 1980
Am 3. Mai marschiert der ganze Verein mit den Klängen der Grenzwaldsterne zu Schützenschwester Maria Eisenreich, um sie in Versform als Fahnenmutter zu bitten. Nach ihrem Jawort folgt die Überraschung des Abends: Die Fahnenmutter überreicht dem 1. Schützenmeister ein nagelneues Luftgewehr für den Verein, serviert Sekt und lädt zum kalten Buffet in ihr Haus.
Quelle: Vereinschronik 1980–1982
Am 29. April ziehen die Einödschützen mit der Blaskapelle „Böhmerwald" — und einem Bierfass auf dem Schubkarren — zum Patenbitten nach Eschlkam. Vor der Vereinswirtschaft „Zur Post" versperrt ein grünes Band den Weg, bis Festleiter Anton Müller und Schützenmeister Erich Altmann die Bitte in Versform vortragen. Schützenmeister Georg Rötzer sagt zu, Fahnenmutter Maria Eisenreich durchschneidet das Band.
Quelle: Vereinschronik 1980–1982
Weil die alte Schützenkette in schlechtem Zustand ist, beschließt die Versammlung am 12. April eine neue, echte Kette von Wert: Zehn echte Münzen werden gefasst, das Bruststück aus echtem Silber gefertigt. Schirmherr Toni Schreindorfer unterstützt die Anschaffung großzügig — beim Gründungsfest trägt der Schützenkönig die neue Kette zum ersten Mal.
Quelle: Vereinschronik 1980–1982
Nach zwei Schießabenden stehen am 1. März die Vereinsmeister fest: Bei den Herren siegt Ludwig Rötzer, bei den Damen Anita Wendl.
Quelle: Vereinschronik 1980–1982
Wegen des Gründungsfests wird das Königsschießen vorgezogen: Am 23. Februar erringt Alois Brey mit einem 82-Teiler die Königswürde für das Jahr 1980/81 — beim Fest darf er mit sämtlichen Königswürden und der neuen Kette marschieren. 1. Ritter wird Franz Weber (90-Teiler), 2. Ritter Anita Wendl (100-Teiler). Die Proklamation findet am 1. März im Vereinsheim statt.
Quelle: Vereinschronik 1980–1982
Am 4. Januar zieht der ganze Verein in Uniform und mit Musik zum Hotel Böhmerwald, um Kreis- und Gemeinderat Toni Schreindorfer als Schirmherrn für das Gründungsfest zu bitten. Schützenmeister Erich Altmann trägt die Bitte in Versform vor — gedichtet vom Linsenmeier-Opa und Hans Eisenreich. Schreindorfer sagt zu und revanchiert sich mit einem Zinnpokal, die Presse titelt: „Fahnenweihe wird ein Generations-Fest".
Quelle: Vereinschronik 1975–1979
Beim Weihnachtsschießen am 23. Dezember bringt jeder Schütze ein kleines Päckchen mit. Ein selbstgebasteltes Hexenhäusl aus Birkenholz, gestiftet von Josef Ruhland, gewinnt Anita Wendl. Beteiligung und Schießbetrieb sind an diesem Abend ausgezeichnet.
Quelle: Vereinschronik 1975–1979
Am 3. November schlagen die Mitglieder innen und außen den alten Verputz der Lamer-Kapelle ab, damit im Frühjahr neu verputzt werden kann. Mit dem Kapellenbesitzer ist vereinbart: Der Verein leistet die Arbeit, er stellt das Material.
Quelle: Vereinschronik 1975–1979
Bei der Generalversammlung am 6. Oktober wird Erich Altmann in geheimer Wahl einstimmig als 1. Schützenmeister bestätigt. Auf seinen langgehegten Wunsch hin wird erstmals eine Damenleiterin gewählt: Theresia „Resi" Fischer erhält das Vertrauen aller Schützen. Altmann bilanziert das erfolg- und ertragreichste Vereinsjahr mit 25 Schützenabenden.
Quelle: Vereinschronik 1975–1979
Am 30. Juni richten die Einödschützen im Einödhof ein Freundschaftsschießen mit dem SV Brunnleite-Affaltertal aus Franken und der Waldeslust Kleinaigen aus — rund 40 Gäste reisen per Bus an. Hinter Affaltertal belegt Warzenried den 2. Platz, Vereinsbeste ist Maria Eisenreich mit einem 57-Teiler. Beim Gegenbesuch in Affaltertal am 9. September erreichen Hans Eisenreich und Alois Brey unter rund 300 Schützen die Einzelplätze 2 und 3.
Quelle: Vereinschronik 1975–1979
Beim Königsschießen am 5. Mai mit nie dagewesener Beteiligung sichert sich Ludwig Rötzer mit einem 56-Teiler die Königswürde. 1. Ritter wird Franz Weber (67-Teiler), 2. Ritter Josef Mühlbauer (88-Teiler). Der scheidende König Josef Mühlbauer überreicht seinem Nachfolger die Kette.
Quelle: Vereinschronik 1975–1979
Josef Mühlbauer gewinnt die Vereinsmeisterschaft mit 333 Ringen vor Ludwig Rötzer (326) und Rudi Fischer (326). Bei den Damen siegt Resi Fischer mit 275 Ringen vor Anita Wendl (268) und Maria Eisenreich.
Quelle: Vereinschronik 1975–1979
Beim Geburtstagsschießen für Schriftführer Alois Brey holt sich Schützenmeister Erich Altmann den gestifteten Zinnbecher mit einem sagenhaften 0-Teiler — der Traum eines jeden Schützen, der einem wohl nur einmal im Leben gelingt.
Quelle: Vereinschronik 1975–1979
Der Vereinsausschuss arbeitet am 14. Januar eine neue Satzung zur Erlangung der Gemeinnützigkeit aus. Fünf Tage später nimmt die außerordentliche Versammlung die Satzung einstimmig an, sieben Mitglieder unterzeichnen sie.
Quelle: Vereinschronik 1975–1979
Die Schützendamen fahren im März nach Schierling und kleiden sich erstmals einheitlich ein — ihren ersten Auftritt in den neuen Uniformen haben sie beim Gründungsfest der Daberger Schützen. Im Juni beschließen auch die Herren einheitliche Vereinsjacken in Grau/Grün.
Quelle: Vereinschronik 1975–1979
Die Generalversammlung am 30. September stimmt mit 21:2 Stimmen für eine Fahnenweihe zum Gründungsfest. Am 4. November wird der zehnköpfige Festausschuss aufgestellt: Festleiter Anton Müller, 1. Fahnenträger Ludwig Rötzer, als Fahnenmutter wird Maria Eisenreich vorgeschlagen. Bei der Patenvereins-Abstimmung setzt sich die SG 1870 Eschlkam mit 15:7 Stimmen gegen den SV Schachten durch.
Quelle: Vereinschronik 1975–1979
Vor ihrer Auflösung im Zuge der Gebietsreform stiftet die Gemeinde Warzenried den Einödschützen einen wertvollen Pokal, der als Andenken im Vereinslokal verbleibt. Erster Sieger wird Ludwig Rötzer, dem Ex-Bürgermeister Weber beim Endschießen einen Zinnbecher überreicht; sein Name wird im Pokal eingraviert. Endgültig gewonnen hat den Gemeindepokal, wer ihn dreimal erringt.
Quelle: Vereinschronik 1975–1979
Mit einem 34-Teiler sichert sich Josef Mühlbauer die Königswürde — erstmals ist die Königsscheibe zum Nachkauf freigegeben. 1. Ritter wird Ludwig Rötzer (87-Teiler), 2. Ritter Alois Brey (135-Teiler). Der scheidende König Anton Obermeier überreicht die Kette, die Ritter erhalten Ketten aus Knackwürsten und Brezen.
Quelle: Vereinschronik 1975–1979
Alois Brey wird mit 337 Ringen Vereinsmeister der Herren. Erstmals werden dafür zwei Glaspokale beschafft — den Damenpokal gewinnt Resi Fischer mit 113 Ringen auf die 20-Schuss-Serie.
Quelle: Vereinschronik 1975–1979
Vom 30. September bis 9. Oktober richten die Einödschützen im Vereinslokal Einödhof ihr zehntägiges Herbstschießen aus — mit 235 Schützen und über 20 Mannschaften ein voller Erfolg. Schirmherr ist Vereinswirt Emil Weß, die Festscheibe gewinnt Ludwig Rötzer mit einem 7-Teiler. Bei der Preisverteilung zeichnet Gauschützenmeister Walter Benner verdiente Mitglieder aus: Anton Altmann, Anton Müller und Erich Altmann erhalten Ehrenzeichen des Oberpfälzer Schützenbunds.
Quelle: Vereinschronik 1975–1979
In der Versammlung am 9. September fragen die Jungschützen nach einem eigenen Schießabend am Freitag — Franz Sperl wird zum ersten Jugendleiter des Vereins ernannt. Das Jugendschießen muss nach drei Abenden mangels Besuch zwar wieder eingestellt werden, doch der Grundstein für die spätere Jugendarbeit ist gelegt.
Quelle: Vereinschronik 1975–1979
Bei den Neuwahlen am 13. August 1977 übernimmt Erich Altmann das Amt des 1. Schützenmeisters. Gründungsschützenmeister Heinrich Wendl wird nach 13 Jahren an der Vereinsspitze zum Ehrenvorstand ernannt. Die Versammlung beschließt zudem, die Jugendarbeit zu aktivieren.
Quelle: Kötztinger Zeitung, 13.08.1977
In Vor- und Rückkampf messen sich die Einödschützen mit dem Schützenverein Schachten. Nach 1960:1882 Ringen im Vorkampf holt Warzenried im Rückkampf auf 1782:1695 auf — am Ende siegt Schachten hauchdünn mit 3655:3644 Ringen. Bester Warzenrieder ist Ludwig Rötzer mit 246 Ringen, der dafür die Nadel in Gold erhält.
Quelle: Vereinschronik 1975–1979
Beim Königsschießen am 5. März erringt Anton Obermeier mit einem 210-Teiler die Königswürde der Saison 1976/77. 1. Ritter wird Ludwig Rötzer (300-Teiler), 2. Ritter Anton Mühlbauer (447-Teiler). Der scheidende König Hans Eisenreich überreicht feierlich die Schützenkette.
Quelle: Vereinschronik 1975–1979
Elf Aktive ermitteln im Vereinslokal Einödhof den Vereinsmeister 1976/77 über 40 Schuss. Ludwig Rötzer siegt mit 322 Ringen vor Alois Brey (311) und Josef Mühlbauer (310).
Quelle: Vereinschronik 1975–1979
Am 27. November feiern fast alle Schützen mit ihren Frauen im Vereinslokal Weß — als Überraschung des Abends erscheint der Nikolaus mit Knecht Rupprecht und hat für fast jeden ein Sprücherl parat. Die Feier findet so großen Anklang, dass sie fortan jedes Jahr abgehalten wird.
Quelle: Vereinschronik 1975–1979
Beim Königsschießen am 15. Mai folgen 16 Schützenfreunde der Einladung. Mit einem 299-Teiler erringt Hans Eisenreich die Königswürde, 1. Ritter wird Erich Altmann (407-Teiler), 2. Ritter Alois Müller (439-Teiler). Der scheidende König Anton Obermeier überreicht die Schützenkette.
Quelle: Vereinschronik 1975–1979
Zwölf Schützen ermitteln am 1. Mai im Vereinslokal Einödhof den Vereinsmeister über 40 Schuss. Nach spannendem Kampf siegt Alois Brey mit 340 Ringen vor Hans Eisenreich (334) und Anton Altmann (332).
Quelle: Vereinschronik 1975–1979
Beim Pokalturnier der Schützenvereine Jägershof, Warzenried und Spandlberg gehen die Einödschützen mit 2436 Ringen als Sieger hervor — vor den Grenzwald-Schützen Jägershof (2376) und dem Grenzberg-Schützenverein Spandlberg (2330). In der Einzelwertung wird Ludwig Rötzer mit 367 Ringen Zweiter.
Quelle: Vereinschronik 1975–1979
Nach erfolgreichem Antrag von 1. Schützenmeister Heinrich Wendl findet die Frühjahrstagung des Schützengaus „Grenzfähnlein Furth i. Wald" am 11. Mai 1974 im Gasthof Einödhof statt. Die Tagung leitet 1. Gauschützenmeister Peter Hofbauer.
Quelle: Vereinschronik, handschriftlich
Am 3. November 1973 fahren 28 Reiselustige mit einem Bus nach Mettenbach bei Landshut zum ersten Freundschaftsschießen. Gastwirt Flori Bergmüller bereitet den Warzenriedern einen unvergesslichen Unterhaltungsabend. Im März 1974 erfolgt der Gegenbesuch aus Mettenbach mit einem „Niederbayerischen Abend" in Warzenried.
Quelle: Vereinschronik, handschriftlich
Beim Königsschießen am 7. April 1973 setzt sich Schützenschwester Klara Müller mit einem 185 Teiler durch — ein Triumph der Schützendamen. Sie ist die erste Frau in der Vereinsgeschichte, die den Königstitel erringt.
Quelle: Vereinschronik, handschriftlich
Am 20. März 1971 wird die neue Schießhalle im Gasthof Einödhof mit einem Freundschaftsschießen offiziell eröffnet. Eingeladen sind die Grenzwaldschützen Jägershof und der Schützenverein Seugenhof. Die Einödschützen gewinnen den Wettkampf. Stellvertretender Gauschützenmeister Ferdinand Obermeier aus Kleinaign überreicht die Siegerpokale und mahnt, solche Freundschaftsschießen nicht aussterben zu lassen.
Quelle: Vereinschronik, handschriftlich
Am 17. Januar 1971 kämpfen 25 Schützenfreunde erstmals auf der neuen Schießanlage um die Preise. Durch Saal- und Standbau hatte sich der Saisonstart verzögert — die langen Wartezeiten an den Ständen gehören nun der Vergangenheit an.
Quelle: Vereinschronik, handschriftlich
Vereinswirt Weß hält sein Versprechen und erstellt einen neuen Saal, der sich auch als Schützenhalle hervorragend eignet. Die Schießanlage wird auf vier Stände erweitert. Schützenbruder Erich Altmann und Anton Mühlbauer fertigen die Einrichtung an. Ein neues Luftgewehr der Marke „Feinwerk" wird angeschafft.
Quelle: Vereinschronik, handschriftlich
Am Kirwa-Samstag, dem 19. Oktober 1969, veranstalten die Einödschützen ihren ersten Vereinsball im Saal der Gastwirtschaft Neumeier. Für Tanzmusik sorgen die Grenzwaldsterne. Der Ball ist gut besucht und ein voller Erfolg — bereits wird ein Ball im nächsten Jahr gefordert.
Quelle: Vereinschronik, handschriftlich
Am 22. Februar 1969 wird zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte ein Vereinsmeister ermittelt. 15 Schuss auf 10er Ringscheiben — Willi Schamberger sichert sich den Titel mit 136 Ringen vor Anton Altmann mit 134 Ringen.
Quelle: Vereinschronik, handschriftlich
Am 18. November 1967 heiratet Schützenschwester Marianne Müller, Schwester des Schriftführers, Karl Pritzl aus Hohenwarth. Alle geladenen Mitglieder ziehen geschlossen zur Trauung in die Kirche von Hohenwarth und marschieren mit Musik zum Gasthof Klier.
Quelle: Vereinschronik, handschriftlich
Am 15. August 1967 fahren 10 Aktive zur Schützenfahnenweihe nach Furth i. Wald — die erste Fahnenweihe, an der sich die Einödschützen beteiligen.
Quelle: Vereinschronik, handschriftlich
Die Einödschützen tragen gemeinsam mit „Frisch auf Mais", „Altschützen" Neukirchen hl. Blut und „Weiß Blau" Rillsteig ihre erste Wanderpokal-Runde mit Vor- und Rückkampf aus. Gewertet werden die 8 ergebnisbesten Schützen. Am 24. April 1966 feiert man den Abschluss — die Altschützen Neukirchen siegen mit 6012 Ringen.
Quelle: Vereinschronik, handschriftlich
Am 12. Oktober 1965 lädt 1. Schützenmeister Heinrich Wendl zur ersten Generalversammlung ein. Als Gäste des Gaues „Grenzfähnlein Furth i. Wald" erscheinen Gaujugendleiter Rudi Kreipl, Organisationsleiter Walter Benner und der 2. Schützenmeister der SG Union Furth i. Wald J. Pongratz. Die Gäste zeigen sich beeindruckt vom Engagement des jungen Vereins.
Quelle: Vereinschronik, handschriftlich
Mit dem Endschießen am 15. und 29. Mai 1965 geht das erste Schießjahr der Einödschützen zu Ende. Die Mitgliederzahl ist inzwischen auf 20 angewachsen.
Quelle: Vereinschronik, handschriftlich
Der Schützengau „Grenzfähnlein Furth i. Wald" stiftet eine gläserne Ehrenscheibe. Am 18. Dezember 1964 wird über vier Schießabende um den Gewinn gekämpft. Willi Schamberger geht mit 44 Ringen als Sieger hervor.
Quelle: Vereinschronik, handschriftlich
Am 28. November 1964 lädt 1. Schützenmeister Heinrich Wendl acht Schützen zum Eröffnungsschießen ins Vereinslokal. Geschossen wird 3 Schuss auf 10er Ringscheiben. Kassier Karl Weß gewinnt den ersten Preis mit 24 Ringen. Die Schießabende finden fortan allwöchentlich am Samstag statt.
Quelle: Vereinschronik, handschriftlich
Da kein Raum von geeigneter Länge vorhanden ist, wird am Gastzimmerfenster des Gasthauses Einödhof ein Holztunnel für den Kugelfang angebaut. Zimmermeister Franz Müller aus Rossgirgl erstellt den 10 m langen Schießschacht unentgeltlich. Bauern aus Warzenried und Hofberg stiften Baumstämme, Willi Schamberger übernimmt die Standbeleuchtung. Ein „Diana"-Luftgewehr wird bei Elektro-Seiderer in Eschlkam auf Raten angeschafft.
Quelle: Vereinschronik, handschriftlich
Am 15. August 1964 versammeln sich elf Freunde des Schießsports im Gasthaus Einödhof zur Gründungsversammlung. Als Gast spricht der 2. Gauschützenmeister Josef Wollinger aus Neukirchen hl. Blut über den Aufbau eines Schützenvereins. Zum 1. Schützenmeister wird Heinrich Wendl gewählt, zum 2. Schützenmeister Willi Schamberger, Schriftführer Anton Müller, Kassier Karl Weß. Weitere Gründungsmitglieder: Emil Weß, Hans Eisenreich, Fanny Mühlbauer und Josef Mühlbauer. Der Verein wird nach dem Vereinslokal „Einödschützenverein Warzenried" getauft.
Quelle: Vereinschronik, handschriftlich